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Tipps und Fragen

 

 Ich versuche, weitgehend nach den Grundsätzen des biologischen Gärtnerns zu arbeiten.  Gemüse und Beeren werden ausschließlich mit Kompost oder Brennnesseljauche und/oder mit Hornspänen gedüngt, für die Blumenbeete und Kübel gibt es auch schon mal organischen Dünger von Neudorff.  Den Kompost gewinne ich vor allem aus Gartenabfällen. 

Seit Anfang Mai 2014 besitze ich für das Gemüsebeet einen Schneckenzaun (von Fa.  Schneckenprofi). Er hat sich überwiegend gut bewährt. Zwar sind die Schnecken nicht vollständig weg (einige schaffen es vermutlich drunter durch, oder ich bin nicht konsequent genug bei der Entfernung von Pflanzen, die außerhalb wachsen, aber über den Zaun ragen), aber es sind deutlich weniger und die wenigen lassen sich gut in Schach halten mit Brettern, die am Rand auf dem Boden liegen. Hier werden die Schnecken tagsüber abgesammelt.

Im Staudenbeet verwende ich zur Schnecken-und Blattlausbekämpfung Streu-und Spritzmittel von Neudorff (Ferramol Schneckenkorn, Neudosan Blattlausfrei). Oder ich setze einen sog. Schneckenkragen aus Kunststoff, z.B. von Fa. Ward Gartenbedarf (gibt es auch bei anderen Anbietern) um die Pflanzen herum.  Leider bin ich nicht der Typ, der bei Dunkelheit mit der Taschenlampe in den Garten geht, um Schnecken zu sammeln. Wenn ich sie tagsüber sehe, werden sie im Eimer auf das unbebaute Nachbargrundstück getragen. Dann sind sie wenigstens ein paar Tage lang weg!

Im Sommer 2013 habe ich Nützlinge gegen Blattläuse im Gewächshaus eingesetzt, allerdings mit mäßigem Erfolg. Vielleicht habe ich etwas falsch gemacht. Auf einer Gartenmesse habe ich ein biologisches Spritzmittel zur Stärkung der Rosen (Rosalan) sowie einen ebenfalls biologischen Bodenverbesserer (Rosenpower) speziell für Rosen erworben, der sich ganz gut bewährt hat. Dieses Jahr (2015) werde ich den speziellen Rosenerde-Verbesserer vom Landhaus Ettenbühl ausprobieren.

Den Gemüsegarten bepflanze ich in Mischkultur. Beim Mulchen (mit Grasschnitt) habe ich das Problem, dass ich damit den Schnecken einen guten Unterschlupf biete. Oder mache auch hier etwas falsch?

Im Winter werden alle Beete mit einer Laubschicht aus den Blättern des Bergahorns zugedeckt, die kaum verrotten. Daher wandern die Blätter im Frühjahr zusammen mit halb verrottetem Kompost auf den Komposthaufen, wo sie zu Lauberde werden. Alle Rosen, Rhododendren und einige empfindliche Pflanzen (z.B. der Kirschlorbeer) bekommen ein Vliesmäntelchen als Schutz vor der Wintersonne. Der Buchsbaum vom Rosenrondell wird innen und außen mit Pfählen und Schnüren gestützt, damit der Schnee ihn nicht flach legt.  Einige Pflanzen, die eigentlich Beetpflanzen sind, halte  ich  in Töpfen (z.B. Rittersporn und Funkien) und stelle diese im Sommer auf den Balkon. Da sie im Winter nicht ins Gewächshaus müssen, werden sie samt Topf im Gemüsegarten oder im Komposthaufen bis zur Oberkante des Topfes eingegraben und kommen so ganz prima durch die Kälte (auch die Buchsbaumpflanzen, die in Töpfen wachsen).

Seit 2013 ziehe ich  Erdbeeren und Kartoffeln  in Säcken  (Säcke von Fa. Waschbär). Beides hat sehr gut geklappt.  Man kann sicher streiten, ob Kosten und Nutzen in einem guten Verhältnis stehen -  es ist auf jeden Fall ein netter Spaß!

Und hier ein kleiner Werbeblock: Anregungen und Tipps hole ich mir vor allem aus der Zeitschrift Kraut und Rüben, meine Pflanzen kaufe ich meist bei Raiffeisen, bei der Staudengärtnerei Gräfin Zeppelin in Sulzburg-Laufen oder bei örtlichen Gärtnereien. Sehr interessante Pflanzen habe auch bei der Duftpflanzen-Gärtnerei Syringa in Hilzingen und bei Hof Berggarten in Herrischried erworben. Wunderschöne Rosen und das entsprechende Zubehör (inklusive Erde und Dünger) finde ich auch im  Landhaus Ettenbühl. Hier lohnt der Besuch besonders, weil ein traumhafter Garten Anregungen und Muße bietet (Eintrittsgebühr, die sich aber lohnt- man hat mehrere Stunden etwas zum Schauen). Manchmal erbarme ich mich auch eines Pflänzchens beim Discounter, wenn es dort zu den traurigen Übriggebliebenen gehört und sich mein Rettungs-Instinkt meldet. Außer bei Pflanzen für Blumenkästen habe ich  keine guten Erfahrungen mit Discounterpflanzen gemacht.  Sie bekommen sofort einen Kälteschock, wenn sie in meinen Garten kommen.  Meine Erde beziehe ich ebenfalls von Raiffeisen oder von der Kompostanlage des Schwarzwald-Baar-Kreises, wenn ich gößere Mengen brauche. Das ist zwar überaus preiswert - das Entladen eines ganzen PKW-Anhängers voll Erde aber  mit richtig viel Arbeit verbunden! Wegen der Lage unseres Gartens kann man keine Schubkarre verwenden, sondern muss alles tragen.

 

 

 

P.S.: Ich bin bei den genannten Unternehmen nicht am Umsatz beteiligt!! :-)

 

Fragen:

 

Wer kann mir sagen, wie ich die Aubergine richtig behandle? Eher feucht halten oder eher trocken? Was tun, wenn sie nicht ansetzt?