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Jahr 2019

 

Mai 2019 bis Januar 2020

 

Wieder ein langer Zeitabschnitt. Daher ist es schwierig, einen kontinuierlichen Überblick zu geben. Daher hier nur das Wichtigste:

Die schon im letzten Jahr begonnene Wegbefestigung mit Schotter ist fertig geworden. Jetzt kann man das Wegle oberhalb des Teichs richtig gut begehen ud der Hang mit den Stauden ist wesentlich unkrautfreier als früher.

 

Im Sommer fällt der Weg wegen der Blumen oberhalb und am Teichrand weniger auf.

 Eine große Überraschung (eigentlich einen Reinfall) erlebte ich im Gemüsegarten, der von Jahr zu Jahr weniger Ertrag bietet. Vermutlich wegen der immer größer werdenden Tanne, die ihm Licht, Sonne und über ihre Wurzeln auch Nährstoffe raubt. Also wollte ich der Erde etwas Gutes tun und habe im gesamten Gemüsegarten Terra Preta eingearbeitet. Anschließend habe ich jede Menge Gemüse- und Kräutersamen eingesät und bin ein paar Tae verreist. Die Wasserversorgung war gesichert - teils durch Regen, teils durch Gießen. Als ich zurück kam, traute ich meinen Augen nicht: Im beiden Gemüsefeldern stand die Vogelmiere kniehoch. Es war überhaupt nicht zu sehen, ob irgendeines der Gemüse gekeimt hatte. Man konnte die Vogelmiere nur runterschneiden, denn beim Ausreißen hätte man auch die Jungpflänzchen mit rausgerissen. Die sind dann auch kaum gewachsen, d.h. ich habe von all dem Gesäten absolut nichts geerntet. Lediglich ein paar Kohlrabi, die ich als Setzlinge eingesetzt hatte, ein paar Zucchini und 1 Hokkaidokürbis. Von einem ganzen Paket Buschbohnen hat nicht eine einzige Bohne überhaupt gekeimt. Auch den Versuch, am Ende des Sommers wenigsten ein paar Grünkohlpflanzen zum Wachsen zu bringen, schlug fehl. Zum einen sind sie nicht gewachsen, zum anderen haben die wenigen vorhandenen Blätter irgendwelche Tiere (Hasen?) abgefressen.

Auch die Johannisbeerernte fiel aus: Alle Beeren wurden - noch grün - von den Vögeln abgefressen. Ich muss wohl zukünftig ein Netz über die Büsche legen, sobald sie blühen. Bei den Aroniabeeren haben die Vögel zumindest gewartet, bis sie fast reif waren. Die beiden Kornelkirschen haben noch nicht getragen. Die Erdbeeren müssen im Jahr 2020 mal durch neue ersetzt werden. Hier gab es aber wenigstens ein paar Beeren. 

An meinen beiden Apfelbäumen wuchsen jeweils 2 Äpfel. Und auch der Wildapfelbusch hatte etliche Äpfelchen angesetzt. Diese fielen als erste dem Marder zum Opfer. Später im Sommer holte er sich auch die anderen 4 von den normalen Apfelbäumen. Das ist wohl der Preis, wenn ein Garten uneingezäunt so in der Natur liegt. 

Jetzt (im Winter) überlege ich mir ernsthaft, ob ich überhaupt noch irgendetwas Essbares säen oder pflanzen soll in diesem Jahr. Es ist schon sehr frustrierend, wenn man nach viel Arbeit überhaupt nichts ernten kann. 

Zum Glück gibt es noch das Gewächshaus. Dort sind wenigstens die Tomaten prächtig gediehen. Von den beiden Gurkenpflanzen habe ich aber auch nur 1 Salat- und 2 Vespergurken geerntet. Auch hier wollten die Gurken trotz liebevoller Behandlung nicht wachsen. 

Die Stauden haben sich gut entwickelt; lediglich die Irisblüte war dieses Jahr etwas weniger als sonst. Aber das ist ja immer schon von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich. 

Bei den Hortensien, die den Winter 2019/20 wieder im Gewächshaus verbracht haben, haben diejenigen, die ich im Herbst aus Platzgründen zurückgeschnitten hatte, alle nicht geblüht. Die beiden "Kleinen" (ein Schnäppchen vom Discounter) dafür aber sehr schön.

Im Herbst haben wir uns entschlossen, 2 Serbische Fichten auf unserem Grundstück fällen zu lassen. Eine davon kränkelte schon etwas, die andere machte unserer Ulme (dem wertvolleren Baum) allmählich den Wurzelraum streitig. Wegen der Nähe zum Haus und wegen der Ulme mussten beide Bäume in Klettertechnik gefällt werden. Eine atemberuabende Aktion:

 

 

Ganz oben, kurz vor dem noch vorhandenen Wipfel, sieht man den Baumfäller

 

 

Da wir im Frühjahr aus Sicherheitsgründen auch den schon seit Jahren toten Wildkirschbaum unten am Garagenhof haben fällen lassen, stapelt sich jetzt viel Holz beim Haus zum Trocknen.

Jetzt im Januar 2020 war es auffallend warm. Man konnte sogar in der Sonne vor dem Gartenhäuschen sitzen und sich am Anblick des Gartens und des Insektenhotels, in dem viele Nictmöglichkeiten belegt sind, freuen: