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Der Gemüse- und Kräutergarten


 

       
         

 

Schon die Vorbesitzer hatten einen Gemüsegarten angelegt. Direkt unterhalb der Stützmauer zur Straße gelegen und durch einen kleinen Betonweg unterteilt, besteht er aus zwei etwa 8m mal 3-3,5m großen Beeten . Die Längsrichtung verläuft von Ost nach West. Die Fichte, die von den Vorbesitzern an der Böschung darunter gepflanzt wurde, ist inzwischen leider so groß, dass sie den Gemüsegarten und das Gewächshaus teilweise beschattet und ihre Wurzeln bis in das südliche der beiden Beete schickt. Zudem ist die Mauer ein prima Tages-Rückzugsort für  Schnecken. Dennoch versuche ich mich  ich jedes Jahr an Salat, Kohlrabi, Zucchini, Radieschen, Lauch, Bohnen, Erbsen, Zwiebeln, Erdbeeren, manchmal auch Sellerie, Rote Bete,  Möhren,  Spinat, Broccoli, Blumenkohl, Petersilie  u.a. . Der Erfolg ist sehr unterschiedlich. Es gibt Jahre, da können die Setzlinge erst Anfang Juni ins Freie. Oder es ist - wie 2012 - ein "Mäusejahr", in dem man zuschauen kann, wie die Pflanzen innerhalb von 2 Tagen in der Tiefe verschwinden. Es kommt aber nie vor, dass gar nichts gedeiht. So ist es jedes Mal spannend, wie die Ernte ausfallen wird.

 

Sommer 2012

Das Jahr 2014 brachte eine größere Veränderung: Ich habe auf der an der Natursteinmauer gelegenenen Nordseite des Gemüsegartens ein Hügelbeet angelegt. An der nicht so günstigen Ost-West-Ausrichtung kann ich leider nichts ändern. Im Herbst 2013 habe ich noch geschafft, den Grobschnitt - teils ganz, teils gehäckselt- einzulagern. Im Frühjahr 2014 wurde eine Schicht aus halb verrottetem Laub aufgebracht. Darauf kamen dann Grassoden, dann halb verrotteter Kompost und darauf die mit Kompost vermischte Erde vom Aushub. Die Arbeit hat mich sehr gefordert, aber der Erfolg war es wert!

 

   

Januar 2014: Das zukünftige Hügelbeet versteckt sich noch

unter dem Schnee

 

August 2014: Rote Bete, Kohlrabi, Brokkoli, Schalotten und Salat

sind bereits geerntet. Lauch, Zucchini, Stangensellerie

und Blumen stehen noch

 

Der Gemüsegarten fällt mit einer kleinen Böschung nach Süden hin ab. Hier hin ist 2011 der Kräutergarten verlegt worden. Auch hier muss die Erde noch intensiv verbessert werden. Oregano, Salbei, Thymian und Schnittlauch gedeihen dort gut. Bergbohnenkraut, Ysop, Estragon, Pimpernelle, Zitronenminze, Wermut, Baldrian, Weinraute und Roter Sauerampfer kämpfen mit den nicht sehr günstigen Boden-und  Lichtverhältnissen.   Dem Currystrauch war es zu kalt. Er ist im Winter 2013 fast komplett erfroren.

Warum bleibt das Kräuterbeet trotzdem dort? Weil ich es schön finde, wenn der Gemüsegarten von Kräutern abgeschlossen wird und weil ich weiter daran arbeite, die Verhältnisse zu verbessern. Immerhin: Mehrere Bärlauchpflanzen, die ich dort hin gesetzt habe, gedeihen prima und liefern im Frühjahr reiche Ernte.

 Kräutergarten im frühen Frühjahr

 

Dank der Wärme und des Regens sieht der Kräutergarten im Jahr 2014 üppiger aus als in der Vergangenheit:

 

Kräuterbeet Juli 2014; im Hintergrund die zukünftige Kartoffelernte aus den Säcken